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Tschernobyl 86

Info, Gesellschaft + Soziales • 23.04.2026 • 23:35 - 01:05 heute
Ein Opfer des Reaktorunfalls von Tschernobyl wird im sechsten Krankenhaus des Gesundheitsministeriums der damaligen UdSSR behandelt.
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Helfer, die das Dach des zerstörten Reaktors reinigen sollen, legen Schutzkleidung an.
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Archivaufnahmen von Tschernobyl
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Michail Gorbatschow bei einer Fernsehansprache im Jahr 1986
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Originaltitel
Tschernobyl 86: Der Super-GAU
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Altersfreigabe
12+
Info, Gesellschaft + Soziales
26. April 1986. Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert, ein Super-GAU mitten im Kalten Krieg. Die Sowjetunion vertuscht und spielt auf Zeit. Eine radioaktive Wolke breitet sich nach Westen aus. Niemand ist auf so ein Szenario vorbereitet. Der Film erzählt von dem Moment der Explosion an, wie sich die Ereignisse überschlagen. In Tschernobyl versuchen Feuerwehrleute und Soldat:innen, den GAU, den größten anzunehmenden Unfall, unter Kontrolle zu bekommen. In Westdeutschland liefern sich derweil Politiker:innen einen Kampf um die Deutungshoheit der Lage. In der DDR wird verharmlost, die "Aktuelle Kamera" meldet kurz und knapp, was die Parteiführung sagt. Viele sind verunsichert, verlieren das Vertrauen, plötzlich kippt die Stimmung in der BRD. Ein junger hessischer Umweltminister von den Grünen fordert den Atomausstieg und attackiert den Bundeskanzler. Zum 40. Jahrestag der Nuklearkatastrophe erzählt Tschernobyl 86 erstmals nur mit Archivmaterial aus dem Jahr der Katastrophe.