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Die Scheune

Info, Freizeit + Hobby • 08.01.2026 • 12:15 - 13:00
Maria Carl mit Stuhl, dessen Sitzfläche aus Wiener Geflecht ist.
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v.li.: Moderator Arndt Reisenbichler, Siegfried Katz, Maria Carl. Sie möchte den Stuhl mit Sitzfläche aus Wiener Geflecht wieder aufmöbeln lassen.
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Ein Rover Coupé war die erste teure Anschaffung von  Monika uns Sascha Peter. Sie möchten mit dem Auto anlässlich ihrer Silberhochzeit in die Provence fahren und es dafür wieder fahrtüchtig machen lassen.
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Sigrid Öhl (li.) bringt Gastgeber Arndt Reisenbichler (re.) eine mehr als hundert Jahre alte Porzellanpuppe mit. Puppenmacherin Liselotte Gorwicz (Mitte) prüft, ob die Puppe noch zu retten ist.
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
Info, Freizeit + Hobby
Ein Rover Coupé war die erste teure Anschaffung die Monika und Sascha Peter gemeinsam gestemmt haben. Das ist über 25 Jahre her. Sie haben sich das Auto für die Flitterwochen angeschafft, haben viel damit erlebt. Jetzt steht es aber schon seit 16 Jahren in der Garage und der Motor springt nicht mehr an. Schade, denn die beiden wollen anlässlich ihrer Silberhochzeit nochmal mit dem Auto in die Provence fahren. Filigrane Zähnchen, ein Lächeln im Gesicht, aber ein ganz seltsames Kostüm aus Stoff und eine unmögliche Frisur - so kommt die Porzellanpuppe daher, die Sigrid Öhl mitbringt. Die Puppe ist über hundert Jahre alt, hat die Bombardierungen im zweiten Weltkrieg in Pirmasens überlebt. Ob die Puppe aber noch zu retten ist, ist ungewiss. Die Eltern, wie auch die Großeltern von Maria Carl waren Tabakbauern. Beim Ausräumen der Scheune fand Maria einen Stuhl mit einer Sitzfläche aus Wiener Geflecht, das sie gerne wieder aufmöbeln lassen möchte, denn die Sitzfläche hat die besten Zeiten hinter sich. Es sind solche scheinbar alltäglichen Dinge und ihre Geschichten, die so vieles in unserem Leben einzigartig und unvergesslich machen. In der "Scheune" trifft Gastgeber Arndt Reisenbichler die Menschen, die sich erinnern und die Handwerkerinnen und Handwerker, die es schaffen, diese Erinnerungen mit ihrer Handwerkskunst für die Ewigkeit zu bewahren.