In zwei Gerichtsverhandlungen werden Jugendliche wegen gefährlicher Körperverletzung bzw. Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angeklagt. Im ersten Fall soll der 18-jährige Schülersprecher Thomas Schlüter seiner Mitschülerin Svenja Bergmann auf einer Party Ecstasy ins Glas gemischt haben, um sie zu verführen. Svenja selbst entlastet Thomas und gesteht ihre gegenseitigen Gefühle, während die einzige Belastungszeugin Melanie Seidel unter Verdacht gerät, aus Eifersucht gehandelt zu haben. Thomas wird freigesprochen. Im zweiten Fall soll der 17-jährige Zehnkämpfer Matthias Lowick seinen Bruder Sascha beim Kugelstoßen absichtlich verletzt haben. Als Motiv gelten Eifersucht und Rivalität, nachdem Matthias seinen Bruder mit seiner Freundin Martina erwischt hatte und alkoholisiert antrat. Da ein Vorsatz nicht zweifelsfrei beweisbar ist und der ehrgeizige Vater die Wettbewerbssituation mitverantwortlich verschärft hatte, wird auch Matthias freigesprochen.