Vor Gericht streiten die Schwestern Uschi Winter und Monika Grütters um das Sorgerecht für Monikas 16-jährigen Sohn Johnny. Uschi wirft ihrer Schwester vor, Johnny als Haushaltshilfe und Vaterfigur für die drei jüngeren Geschwister zu missbrauchen, weshalb er in der Schule sitzengeblieben ist. Monika weist die Vorwürfe zurück, und Johnny selbst beteuert, freiwillig zu helfen und bei seiner Mutter bleiben zu wollen. Die Jugendamtsmitarbeiterin Stefanie Cordes stellt sich überraschend auf Monikas Seite - bis Ushis Ehemann Karl enthüllt, dass er Johnny gemeinsam mit Cordes bei einer Frauenarztpraxis gesehen hat. Daraufhin gesteht Johnny, dass Cordes ihn erpresst hat: Sie drohte, einen negativen Bericht über die Familie zu verfassen, falls er kein Kind mit ihr zeuge. Das Kind ist tatsächlich von Johnny. Der Richter verurteilt Cordes' Verhalten scharf und kündigt strafrechtliche Konsequenzen an. Monika erkennt schließlich, dass sie Johnny zu viel aufgebürdet hat, Uschi entschuldigt sich, und der Sorgerechtsantrag wird zurückgezogen. Stefanie Cordes wird später zu drei Jahren und vier Monaten Freiheitsstrafe verurteilt; Johnny kehrt ans Gymnasium zurück und strebt sein Abitur an.